Achtung Informationen noch nicht das neue Format übertragen!
Spotinfos und Text sind noch nicht auf das neue Design angepasst... etwas Geduld bitte ;)

Südafrika - Mozambique (Reisebericht)

(Südafrika)

Intro

Wir waren letzten Oktober 2004 für 2 Wochen entlang der Küste von Natal + 1 Woche im Hochland unterwegs. Grundproblem ist, dass entlang der Küste die relativ gefährlichen Sambesi- & Tiger-Sharks unterwegs sein können. Mit Hainetzen sind nur wenige Strände gesichert. Man muss zwar zugeben, dass tatsächlich nur sehr sehr wenige Unfälle passieren, aber ein mulmiges Gefühl ist es doch.

In der Dämmerung soll man nicht in´s Wasser gehen, insbesondere nicht, wenn man irgendwie blutet. Trübes Wasser ebenso meiden, dass heisst Flussmündungen scheiden zum Kiten definitiv aus. Der Sambesi-Shark schwimmt dort gerne, verträgt auch Süsswasser, daher kommt der Name. In Flüssen und Seen in nord-östlichen Natal muss man mit dem grossen Nil-Krokodil und den weitaus gefährlicheren Flusspferden rechnen.

Nördlich von Durban bis St. Lucia haben wir keine wirklich guten Kitespots gefunden; Port St. Richards haben wir dabei nicht probiert. In Durban kann man ganz gut kiten. Je nach Wind entlang der südlichen und central beaches. Die Strände an den Durban beaches sind mit Hainnetzen bis 400m vor der Küste gesichert.

Wenn der Wind auflandig oder ablandig nach Durban weht kann man auf den Bluff ausweichen; das ist eine Landzunge entlang der ein weltbekanntes Surfrevier liegt mit richtig fettem Swell. Teilweise mit Hainetzen, teilweise ohne - aber seit zig Jahren unfallfrei. Unterkunft würde ich da für Durban generell auch empfehlen, es gibt eine Reihe von Backpackers oder private B&B´s.

Abgesehen von Durban lohnt sich auf jeden Fall die Südküste bis Margate und Scottsburgh, da gibt es auch eine Kiterszene. In Durban selbst hab ich in knapp einer Woche nur 4 Kiter getroffen; war aber keine Saison.

Stehreviere oder grosse Lagunen wie in Djerba etc hab ich aber nicht gesehen. Ein Anfängerrevier ist Natal daher meiner Meinung nach nicht, eben weil halt auch Flussmündungen ausscheiden.

Schmankerl am Rande: eine Fahrt mit dem Shark-Board zum Whale- und Dolphin-watching; kostet um die 20-50 EUR pP und geht um 6:00 Uhr früh in Wilsons Marine/Dwarf ab. Ist echt super, weil man das so billig sonst nirgends kriegt. Ausserdem erfährt man sehr viel Wissenswertes über die Haiforschung, die Netze und so weiter und so fort. Info´s über das Shark Board in Umhlanga (sprich Umschlanga) Rocks; steht in jedem Reiseführer.

Was man generell für SA empfehlen kann und was meiner Meinung nach sehr unterschätzt wird, sind die Süsswasserseen im Hochland in der groben Ecke um Johannesburg (Highveld). Malaria, Bilharziose, Krokodile etc. gibt es da oben (aber nur dort!!) nicht. Man kann also unbesorgt in das Süsswasser gehen. Das sind zum Teil riesige Seen mit sehr guter Infrastruktur und super zum Kiten geeignet. Die SA-ler nutzen das selber zum Wassersport, Windsurfen, Segeln, Jetski usw. Im Zweifel aber fragen.

über Windstatistik kann ich nicht viel sagen; in unserer Reisezeit war der Wind jedenfalls nicht wirklich stark; bin meist mit einem 15.5 Titan von FS unterwegs gewesen. Wir waren aber nicht ausschliesslich zum Kiten unterwegs, sondern haben sehr viel andere Sachen gemacht.

SA - Mozambique Teil I: Reisevorbereitungen (Fortsetzung 2005)

Autor

Czapi

Keine Bilder vorhanden
Keine Videos vorhanden
In Vorbereitung...

Eure Kommentare zu dieser Seite

Grenzüberschreitung von Jburg nach Mozambique (Antworten: 0)

Monika schrieb am Nov 3, 2008 12:00:00 AM
Hallo Czapi,

Dein Bericht zu Deinem Aufenthalt in Südafrika und Mozambique ist klasse. Ich selbst war schon mehrer Male in SA, sowohl in Capetown, in Durban als auch im Krüger Park. In cirka 10 Tagen geht es wieder runter und dieses Mal steht die Küste von Mozambique auf dem Reiseplan um zu surfen, tauchen oder relaxen.
Meine kurze Frage dazu: ist es möglich ohne vorheriges Visum von SA nach Mozambique einzureisen? Wie und von wann sind dazu Deine Erfahrungen?
Würde mich freue von Dir zu lesen.
Herzlichen Dank und Grüsse

Monika

Kommentar schreiben